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WirtschaftsWoche-Online:     Interview-Artikel                                                              


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 SpiegelOnline-Interview-Artikel                                                              

 

Sehen Sie auch die ausgewählten Kommentare zum Interview-Artikel: in dieser Rubrik "Artikel und Podcasts für Mitarbeiter und Führungskräfte"     

                                             (Quelle: Spiegel-Online)

Kommentare zum Artikel - Pro "Verhalten der Generation Y" 
(7 Beiträge)

Kommentare zum Artikel - Kontra "Verhaltenn der Generation Y" 
(10 Beiträge)

Kommentare zum Artikel - Versöhnliches + weiterführende Gedanken 
(13 Beiträge)

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                                                  * Die Generation Y umfasst die Altersgruppe
                                                     der zwischen 1980- und 1995-Geborenen.

 

Ausgewählte Kommentare zum SpiegelOnline-Interview:

                                                                 (Quelle: Spiegel-Online)

 

Tendenz: Pro „Verhalten der Generation Y“  (7 Beiträge)

Eigentlich keine falsche Idee, mal alles auf den Prüfstand zu stellen.
Sollte man öfter mal machen um die "haben wir schon immer so
gemacht"-Fraktion mal bissl zu fordern.

 

Veranstalten Sie Elternabende (*scherz*)! Denn die Eltern sind es ja,
die dafür verantwortlich sind, dass sich ihren Gören zu Egomanen
entwickelt haben, die sich nicht in die Gesellschaft eingliedern können.
Ich habe nichts gegen junge und frische Revoluzzer-Ideen in meinem
Unternehmen. Aber wenn die Umgangsformen fehlen, dann fällt es
mir wirklich schwer, den Nachwuchs für voll zu nehmen.

 

In unserer Firma hatte der Sohn die Führung übernommen. Er stellte
gundsätzlich alles in Frage und noch kurzer Zeit, hatten wir ein Wort-
spiel dafür: "Jugend Forscht"

 

An der Haben-wir-schon-immer-gemacht und der Ich-will-nichts-neues
Fraktion, geht Innovation zugrunde.

 

Frischer Wind tut gut! Manche nisten sich aber in der Steinzeit ein und
bermerken nicht, daß man Steine am besten mit dem Bagger transpor-
tiert!

 

Wenn in einem Betrieb die "verbale Klatschen", andere würden wohl
Mobbing dazu sagen, an der Tagesordnung steht und nicht sachlich
objektiv diskutiert werden kann, ist dies eine Umgebung, die man
schnellstmöglich verlassen sollte, um zu einem Betrieb zu wechseln,
der die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter schätzt.

 

Also, meine schlechten Erfahrungen mit jugendlichen Besserwissern
sammle ich nur hier im Forum. Die Absolventen, mit denen ich im
Beruf zu tun habe, sind zumeist begeistert, intelligent, kreativ, Leute,
von denen man durcha was lernen kann, sie machen ihre Sache gut
bis super, kurz: sie sind eine echte Bereicherung. Wahrscheinlich
können sie deshalb einschätzen, wann sie was lernen können von
den alten Säcken. Und dann fragen sie sogar. Kein Witz. Isso.

 

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                                                  * Die Generation Y umfasst die Altersgruppe
                                                     der zwischen 1980- und 1995-Geborenen.

 

Ausgewählte Kommentare zum SpiegelOnline-Interview:

                                                                 (Quelle: Spiegel-Online)

 

Tendenz: Kontra „Verhalten der Generation Y“  (10 Beiträge)

Mir fällt bei Bewerbern und jungen Neueinstellungen in meinem
Unternehmen sehr oft auf, dass sie bisher ausschließlich Erfolg
hatten und vermutlich niemals das Wörtchen "Nein" vernommen
haben. Weder zu Hause, noch in der Schule oder der Uni. Da muss
es in einer Verantwortungs- und Aufgabenhierarchie zwangsläufig
zum Clash kommen, wenn es dann doch einmal fällt.

 

Letztes Beispiel: In unsere Firma kam ebenfalls ein frischer
Maschinenbauer, mit einer derart großen Klappe, dass einem
schlecht wurde. Durch Lautstärke, Ellenbogen und Arroganz brachte
er einige Unruhe in die Firma (…) Er sprach überall übertrieben laut
mit, auch wenn er eigentlich nur das wiederholte, was andere bereits
sagten. Ein ähnliches Verhalten kann ich auch bei anderen (vor allem
männlichen Akademikern) aus meinem Umfeld beobachten. Ich weiß
nicht, was heute in den Uni's so los ist, Fakt ist, dass abgehobenes,
elitäres Verhalten dort wohl als Erstes auf dem Lehrplan zu stehen
scheint.

 

Viel in dem Interview ist richtig, doch es wird stets davon ausge-
gangen, dass die Generation Y eben mehr Ahnung hat, als die ältere.
Warum? Ein vielfältiges Team ist einem einfältigem überlegen. Die
Grenze geht meist nicht zwischen Jung und Alt, sondern zwischen
motiviert und unmotiviert.

 

Es ist aber so, daß nach dem Studium i. d. R. eine jahrelange An-
passung des Erlernten an die geforderte Praxis folgen muß, zumin-
dest bei anspruchvollen Berufen. Das geht nur mit Geduld, Freund-
lichkeit und Nachsicht. Trotzdem gibt es immer wieder Neue, die
diesen Prozeß nicht aushalten und dekompensieren. Dies früh her-
auszufinden ist auch Aufgabe des Chefs. Ist er dazu nicht in der
Lage, schadet er dem großen Ganzen.

 

Kampf zwischen den Generationen gab es schon immer. Es wurde
mal mehr oder wenig heftig geführt und brachte die Gesellschaft
insgesamt weiter. Heute haben wir es mit einer anderen Art des
Generationsstreites zu tun. Die nachfolgende Generation hat nur
noch vor einem Respekt - vor der eigenen Person -. Was ihnen ge-
lingt, verdanken sie keineswegs ihrer Bildung, der Förderung und
Unterstützung durch das Elternhaus, den Erfahrungen Älterer,
sondern ganz allein haben sie etwas geschafft. Im Gegensatz dazu,
wenn ihnen etwas daneben geht oder einfach nicht gelingt, dann
liegt die Schuld ganz eindeutig bei anderen, niemals bei sich selbst.
Und mit dieser Einstellung gehen sie in das Berufsleben, wehren
sich gegen Regeln, sträuben sich, Anordnungen Folge zu leisten,
seien diese nun auch noch so wichtig, kurz sie halten sich für den
Nabel der Welt und bekommen das grosse Staunen, wenn die Welt,
ihr Kollegenkreis, die anderen Mitmenschen das nicht begreifen.

 

"Sie bringen Ideen ein, machen Vorschläge, wollen mitbestimmen."
Super! "Am liebsten auf Augenhöhe." Genau da steige ich aus.
Wenn jemand als Berufseinsteiger neu in einer Arbeitsgruppe ist
und gleich auf Augenhöhe mit denen mitreden möchte, dann hat er
(unrecht). Dann glaubt er nämlich, dass Erfahrung und Wissen aus
der wirklichen Welt eigentlich in die Tonne gehören.

 

Meine Erfahrung mit Berufseinsteigern ist ein oft stark überzogenes
Selbstbild und eine Realitätsferne. Das macht sich einerseits in
den Klassischen Gehalt-Urlaub-Überstunden-Krankfeiern bemerk-
bar. Andererseits sieht man oft mangelnde Kreativität und Offenheit
für neue Ideen. Die Berufseinsteiger denken oft dass irgendwelche
Standarddinge die sie gelernt haben die einzigen Lösungen sind
und verdrängen Dinge die sie nicht verstehen. Daher sind sie oft
Verschlossen gegenüber neuartigen Problemlösungen und gehen
oft uninnovativ vor.

 

Es gibt heute auch einen ungewöhnlichen Effekt. Will man mit einem
jüngeren Mitarbeiter reden, funktioniert das bei vielen nicht mehr.
Bereits nach ein paar Wörtern brechen die den Satz (des Chefs) ab
und reden mit der "nur-ich-habe-recht"-Methode dazwischen. Davon
sind aber nicht nur die Chefs sondern auch andere Mitarbeiter betrof-
fen. Dieser Effekt tritt aber nicht nur bei einzelnen auf. Da muss
bereits etwas in der Erziehung schief gegangen sein.

 

Anstand gehört heute nicht zum Karrieremanagement. Der Ton
macht die Musik. Daran werden die Jungspunde scheitern.

 

Es ist eine bestimmte Einstellung - welche bei Berufsanfängern
jetzt häufiger auftritt als noch vor zehn Jahren - die mich stört. Da
kommen großteilig wirklich gute Leute. Aber die versauen es sich
selbst, weil sie denken sie würden alles können und bringen die
Kritik dann "falsch" an. (…) Es vergeht verständlicherweise auch
denen die helfen wollen und den "Neuen" etwas beibringen
möchten schnell die Lust daran, wenn zu jedem Kinkerlitzchen
kritische und zum Teil schnippische Kommentaren kommen.

 

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